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PSK Landesgruppe Rheinland

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Chronik der Landesgruppe Rheinland

Alles begann am 28. Februar 1920 mit der Gründung der Landesgruppe Westdeutschland, die sich aus den späteren Landesgruppen Rheinland und Westfalen zusammensetzte.

Von 1924 bis 1934 war Max Kamp der Vorsitzende der Landesgruppe Westdeutschland.

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Max Kamp, geb.: 9.05.1887 in Solingen-Merscheid; gest.: 1964

Westdeutschland war die größte Landesgruppe des PSK. Fr. Bazille schrieb im Rahmen eines Rückblickes auf das Jahr 1925 (Mitteilungen des PSK 2/1926):

"Der Westdeutsche Verband, in dessen Gebiet es sich durch den Abzug der Franzosen gewaltig regte, steht heuer mit der Zahl der ausgestellten Hunde weit an der Spitze. Es fanden statt: sieben Ausstellungen, zwei Schauen, 38 Sonderveranstaltungen  mit zusammen 7151 Hunden."

Mitte der 20er Jahre kam es zu einem Zerwürfnis zwischen der Landesgruppe Westdeutschland und dem Pinscher-Schnauzer-Klub. Die Landesgruppe Westdeutschland wollte sich vom PSK trennen. Max Kamp verfasste 1928 einen Bericht dazu im Rahmen seines Jahresberichts 1927 (Mitteilungen des PSK 1/1928):

„Nachdem durch Beschluss der Generalversammlung die Landesgruppe Westdeutschland mit Jahresablauf 1926 ihren Austritt aus dem PSK erklärt hatte, um im weiteren auf neue Grundlage dem Pinscher-Schnauzer-Sport zu dienen, trat unerwartet eine Änderung ein, indem das Kartell sich im Interesse des Hundesportes als Schlichter erbot und Schlichtungsverhandlungen auf den 9. Januar 1927 nach Frankfurt a.M. einberief. Die Parteien nahmen diesen Vorschlag an.

Vom Hauptverein nahmen teil die Herren Best, Ebner und Nußbaumer. Unter dem Vorsitz des Herrn San. Rates Dr. Rösebeck erfolgte eine rege Aussprache. Es lagen die Gründe Westdeutschlands nebst Begründung aktenmäßig vor. Als Rechtsbeistand wurde Westdeutschland vom Kartell Herr E. v. Otto beigegeben, welcher den Westen bestens unterstützte und sei ihm auch von dieser Stelle besonderer Dank ausgesprochen. Als Rechtsbeistand für den PSK wurde Herr Diefenbach-Frankfurt gewonnen.

Es kam zu einer Einigung auf folgender Grundlage:

1. Es wird ein Strich unter die Vergangenheit gemacht.

2. Die Landesgruppe Westdeutschland nimmt ihre Austrittserklärung zurück.

3. Die Landesgruppe Westdeutschland wird als Zweigverein dem Pinscher-Schnauzer-Klub angeschlossen und zahlt 2 Mark Kopfsteuer und die Zeitungskosten.

4. Der Landesgruppe Westdeutschland wird die Teilnahme an der Generalversammlung mit der üblichen Stimmenzahl gestattet.

5. Der Landesgruppe Westdeutschland wird eigene Geschäftsführung zugebilligt.

Die Bedingungen wurden von dem Schlichtungsausschuss anerkannt, Herr Kamp nahm laut anliegender Erklärung die Austrittserklärung der Landesgruppe Westdeutschland zurück und Herr Best gab die anliegende Erklärung ab, dass er die Erklärung der Vertreter der Landesgruppe Westdeutschland annehme und in der Hauptversammlung befürwortend vorlegen würde. Der Beschluss ist nach der Verfassung des Kartells für beide Teile bindend.

Am 23. Januar tagte hierauf zu Düsseldorf im Hirschen eine Versammlung der Landesgruppe Westdeutschland, um den Bericht über die Frankfurter Verhandlungen entgegenzunehmen. Derselbe wurde erstattet von den Vertretern Schemann und Kamp. Nach Verlesen des Schreibens und Telegramms vom Kartell vom 21. Januar 1927 wurden dieselben angenommen.

Eine Unterrichtung des PSK-Vorstands war bis zum 23. Januar 1927 nicht eingegangen. Infolgedessen stand die Versammlung der Landesgruppe Westdeutschland unter dem Eindruck, dass die beiderseitigen Abmachungen bindend seien und demgemäß Beschluss.

Nachdem durch die Kartellgeschäftsstelle, wie durch die PSK-Blätter Näheres in Erfahrung gebracht worden war, was darin ausklang, dass die fünf Punkte der Schlichtungsverhandlungen in Punkten 3 und 5 abgelehnt worden waren von der Generalversammlung München vom 16. Januar 1927, wurde eine erneute dringende Sitzung der Landesgruppe Westdeutschland erforderlich, welche nach dem Trierer Hof, Elberfeld, auf den 20. Februar einberufen wurde.

Nach ausführlichen Darlegungen des Vorsitzenden und auf dringenden Wunsch des Kartells entschlossen sich die Vertreter der Landesgruppe Westdeutschland, im PSK zu bleiben in der Hoffnung, dass die Zeit für uns arbeiten wird, dass die gerechten Ansprüche des Westens, die besonderen westdeutschen Verhältnisse doch Anerkennung  finden werden, welche die Gegner, und diejenigen, welche glauben, durch Unkenntnis Gegner sein zu müssen, zu der Überzeugung kommen, dass der Westen nur das Beste will für die Gesamtheit und die Rassen.

.....ein Teil der Ortsgruppen trat geschlossen aus dem PSK aus, da deren Hoffnung am Ende war und verloren wir dadurch manchen treuen Sportskameraden. Möge die Zeit dieselben uns restlos wieder zurückführen, dies sei unser Wunsch............Ausgeschieden sind im laufenden Jahr aus den im Anfang erwähnten Gründen nachstehende Ortsgruppen: Essen, Bochum, Oberhausen, Hagen, München-Gladbach, Velbert.

Möge es unser aller Wunsch sein, am Vorabend des Friedens, dass im Jahr 1928 neues Leben aus den Ruinen blüht zum Segen und Frommen unserer Rassen."

Die Landesgruppe Westdeutschland hatte diese Auseinandersetzung verloren. Durch den Austritt zahlreicher Ortsgruppen nach diesem Konflikt verlor die Landesgruppe Westdeutschland in den kommenden Jahren im PSK Verbund ihre Bedeutung, die sie davor als mächtigste Landesgruppe hatte.

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Zuchtschau Landesgruppe Westdeutschland 21.10.1928 in Düsseldorf
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Dankesurkunde für Josef Berta ausgestellt von Max Kamp

In Jahresberichten zu Anfang der 30er Jahre berichtete Max Kamp von der wirtschaftlich schwierigen Situation der Landesgruppe Westfalen (Mitteilungen des PSK 1/1932 u. 1/1933):

"Das abgelaufene Geschäftsjahr stand weiterhin im Zeichen wirtschaftlichen Abstiegs und wirkt sich dieses im Bereich der westdeutschen Landesgruppe besonders stark aus, da sie fest anlehnt an die industrielle Verbundenheit ihrer Mitgliedschaft. Endgültig wird sie erst wieder hochkommen, wenn eine neue Konjunktur einsetzt. Trotz aller bisherigen Unbill sind die Mitglieder treu bei der Fahne geblieben und wir können noch 114 vollzahlende Mitglieder zählen.....Wir wünschen nun, dass das Jahr 1932 den gewünschten wirtschaftlichen Aufstieg bringen möge, so dass es allen unseren Mitgliedern vergönnt wäre, unseren Klub und den Klubrassen erhalten zu bleiben."

"Den im Jahresbericht von 1931 gewünschten wirtschaftlichen Aufstieg, mit dem das Leben und Gedeihen der Landesgruppe Westdeutschland so eng verbunden ist, wie wohl in keiner anderen Landesgruppe im Pinscher-Schnauzer-Klub ist leider noch nicht eingetreten. Wenn es nun gelungen ist, nicht nur den Mitgliederbestand zu erhalten, sondern zu erhöhen von 114 auf 140, so darf dieses als ein erfreuliches Zeichen für unseren Klub verbucht werden und den Geist kennzeichnen, welchen unseren Mitgliedern beseelt. Alle, die durch Werbung dazu beigetragen haben, sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt......Hoffen wir für das Jahr 1933, dass es unseren Mitgliedern vergönnt sein möge, auch weiterhin dem Klub treu zu bleiben; das will sagen, ihren Beitrag zu zahlen, zum bestehen unserer Gemeinschaft uns unserer Rassen."

Das Jahr 1933 brachte dann die Veränderung, allerdings eine die den Landesgruppen und dem PSK die Selbständigkeit entzog. Schon 1933 mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden auch die Hundevereine gleichgeschaltet, d.h. unter Kontrolle von staatlich kontrollierten Organen zentralisiert. 1933 wurde das Hundewesen umorganisiert. Der PSK muss sich in den neu geschaffenen Verband "Reichsverband für das Deutsche Hundewesen (RDH)" eingliedern. Innerhalb des RDH bestand der PSK dann als "Fachschaft für Schnauzer und Pinscher" fort.

Diese Gleichschaltung hatte auch Auswirkung auf die Landesgruppe Westdeutschland, die dabei aufgeteilt wurde in die Gebiete Westfalen und Niederrhein. Mit der letzten außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20. Januar 1934 wurde die Landesgruppe Westdeutschland aufgelöst. Max Kamp berichtet im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung dazu (Mitteilungen des PSK 2/1934):

"Vertreten waren die Ortsgruppen Düsseldorf, Dortmund, Krefeld, Wuppertal, Solingen, Ohligs. Eröffnet wurde die Sitzung um 5 Uhr nachmittags durch den 1. Vorsitzenden, Herrn Kamp. Er begrüßt die Erschienen in der üblichen Weise und gibt die Tagesordnung bekannt:

Jahresbericht, Kassenbericht und Auflösung der Landesgruppe.

Zunächst wurde ein Rundschreiben des Reichsobmanns der Fachschaft durch Herrn Best verlesen. Die Kasse wurde auf Vorschlag von Herrn Brauner geteilt und zwar entfallen ein Drittel auf den neuen Gau Westfalen und den neuen Gau Niederrhein.

Es wurde dieser Vorschlag einstimmig angenommen. Der 1. Vorsitzende dankt den ausscheidenden Mitgliedern des westfälischen Gebietes, dankt ferner den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre bisherige Tätigkeit, erklärt die Landesgruppe Westdeutschland für aufgelöst und schließt die Versammlung mit einem dreifachen Sieg Heil."

Damit war die Landesgruppe Westdeutschland aufgelöst bzw. in die Landesgruppen Westfalen und Niederrhein, später Rheinland aufgeteilt worden.

Der PSK war nun eine Fachschaft des RDH. Die Landesgruppen des PSK wurden in Gaue und die Ortsgruppen in Fachgruppen umbenannt. Später wurden die Gaue wieder in Landesfachschaften und die Fachgruppen in Ortsfachschaften umbenannt.

Der 1. Vorsitzende der Fachschaft für Schnauzer und Pinscher hieß nun Reichsobmann, der 1. Vorsitzende einer Gau hieß jetzt Gauobmann und der 1. Vorsitzende einer Fachgruppe hieß Obmann.

Damit fand ein Wechsel der Bezeichnung statt, die Organisationsstruktur blieb aber erhalten. 1941 wurde noch versucht eine weitere Zentralisierung durch den Reichsverband für Hundewesen durch Auflösung der Fachschaften und Integration ihrer Strukturen in den Reichsverband. Die Umorganisation kam aber nicht mehr Zustande aufgrund der zunehmenden Behinderung des Verwaltungsapparates des Reichsverbandes durch den Kriegsverlauf.

Max Kamp wurde Gauobmann der Landesgruppe.

Die aus Westdeutschland hervorgegangene Gau Niederrhein, die ab 1937 in Gau Rheinland umbenannt wurde hatte folgende Fachgruppen:

1934-41 Fachgruppe Aachen, Obmann Fritz Munscheid

1934-41 Fachgruppe Düsseldorf, Obmann Emil Koenen; ab 1935 Wiegand Ganß

1934-41 Fachgruppe Krefeld, Obmann Alfred Brauner

1934-41 Fachgruppe Solingen, Obmann Wilhelm Saaßen; ab 1936 Hermann Priel

1934-41 Fachgruppe Wuppertal-Elberfeld, Obmann Karl Schemann

1935-41 Fachgruppe Essen, Obmann Heinrich Goldbach

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Fachgruppe Düsseldorf, 1936

Nach dem Krieg war die Vereinsarbeit des PSK so gut wie nicht mehr vorhanden. Aber die wenigen Züchter und Hundehalter, denen es gelungen war ihre Hunde über die Kriegszeit zu retten, ermöglichten einen Neuanfang.

Nach dem Krieg waren alle Vereine durch die Besatzungsmächte verboten. Diese Bestimmungen wurden in Westdeutschland nach und nach gelockert. Die Rassezuchtvereine -darunter auch der PSK- begannen sich neu zu formieren. Es entstanden Landesverbände, die sich innerhalb einer Besatzungszone wieder zusammenschlossen. In der gemeinsamen französischen, britischen und amerikanischen Besatzungszone organisierte sich dann der PSK. Ende 1950 hatte der Verein 1.689 Mitglieder.

Max Kamp wurde 1949 kurz der 1. Vorsitzende der Landesgruppe Rheinland, übernahm aber kurze Zeit später den Vorsitz des PSK-Hauptvorstandes von 1949-1962.


Karl Penris, Düsseldorf, seit 1920 Mitglied des PSK, wurde  1. Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland von 1950-62.

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Karl Penris, Düsseldorf, seit 1920 Mitglied des PSK, wurde 1. Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland von 1950-62.

Penris stand auch der Ortsgruppe Düsseldorf vor und war ein international anerkannter Zuchtrichter des PSK. Karl Penris organisierte in den 50er Jahren die Landesgruppenzuchtschau und die Landesgruppenversammlungen des Rheinlands, die häufig von seiner OG Düsseldorf durchgeführt wurden. Traditionell fand im Anschluss an derartigen Veranstaltungen das „gemeinschaftliche Erbsen-Essen“ (Erbsensuppe) statt.

Die Landesgruppe Rheinland hatte 1953 folgende Ortsgruppen: Aachen, Bonn, Boppard, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln, Krefeld, Solingen und Wuppertal.

Die Körungen der Landesgruppe, die in den 50er Jahren jeweils für den nördlichen und den südlichen Teil der Landesgruppe durchgeführt wurden, waren stets gut besucht.

1959 hatte die Landesgruppe Rheinland 266 Mitglieder.


Horst Renz, Düsseldorf, später Haan, seit 1959 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1962-64 und dann wieder ab 1967-79 und der Ortsgruppe Düsseldorf seit 1960.

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Horst Renz, Düsseldorf, später Haan, seit 1959 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1962-64 und dann wieder ab 1967-79 und der Ortsgruppe Düsseldorf seit 1960.

Marga Höller schreibt 1977 in „Unser Rassehund“ über Horst Renz:

„Seine geradlinige, verbindliche Art hat ihm nicht nur im Rheinland Freunde geschaffen. Als Mitglied des erweiterten Vorstands und Besitzer eines bekannten Rüden schätzen ihn PSK- und Hundeleute im ganzen Land. Er betreut als ‚Landesvater‘ zwölf Ortsgruppen, und die sogenannte Kleinarbeit ist sicher eine der Grundlagen seiner Erfolge. Dass Horst Renz Ehrenmitglied des PSK ist und die höchsten Auszeichnungen des PSK und des VDH besitzt, sei eigentlich am Rande erwähnt. Im Vorstand haben sein Rat und seine Neigung, vertretbare Kompromisse zu suchen, großes Gewicht, und das sicherlich nicht, weil er 1/6 aller PSK-Mitglieder verbindlich im ‚Bundestag‘ des PSK vertritt.“


Dr. Hans Rosenfeld, Kempen, seit 1955 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1965-67.

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Von 1953 bis 1970 hatte sich der Bestand an Ortsgruppen, die der Landesgruppe zugerechnet wurden, nur unwesentlich verändert. Wichtigster Zugang war die Ortsgruppe Alsdorf mit 81 Mitgliedern, so dass der Mitgliederbestand der Landesgruppe auf 368 Mitglieder im Jahr 1970 anstieg.

Bis 1980 erlebte der PSK und auch die Landesgruppe Rheinland aber einen erheblichen Anstieg der Mitgliederzahl 1511.

Die Landesgruppenversammlungen wurden durch Filmvorträge und Vorträge zum Thema Hundezucht und –sport aufgewertet und wurden von zahlreichen Mitgliedern besucht.

Auch die jährlichen Landesgruppenzuchtschauen der Landesgruppe Rheinland wurden in den 70er Jahren weiter gut besucht.


Kurt Spiecker, Wuppertal, seit 1970 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1980-93 und der Ortsgruppe Wuppertal, die er 1979 gegründet hatte.

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Kurt Spiecker, Wuppertal, seit 1970 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1980-93

Kurt Spiecker, Wuppertal, seit 1970 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1980-93 und der Ortsgruppe Wuppertal, die er 1979 gegründet hatte. Spiecker war Zuchtrichter des PSK und Sonderleiter auf Europa- und Bundessieger-Zuchtschauen. Insbesondere für das Ausstellungswesen machte sich Kurt Spiecker stark und brachte seine Expertise als Zuchtrichter und Ausstellungs-Sonderleiter ein. 1989-91 war Kurt Spiecker 2. Vorsitzender und von 1991-93 1.Vorsitzender des Hauptvorstands des PSK. Er war maßgeblich ab 1990 an der Integration der neuen ostdeutschen Landes- und Ortsgruppen in den PSK beteiligt. Kurt Spiecker trat 1993 von allen Ämtern als 1. Vorsitzender des Hauptvorstands und als 1. Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland zurück.

Von 1970 bis 1992 hatte sich der Bestand an Ortsgruppen, die der Landesgruppe zugerechnet wurden erheblich erhöht. Inzwischen gab es 24 Ortsgruppen: Aachen, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen (Neugründung 23.07.1946), Köln (Neugründung 20.02.1947), Mönchengladbach-Viersen, Wuppertal, Alsdorf, Porz, Burscheid, Koblenz, Düren, Grevenbroich, Marienheide, Odenthal, Nassau, Bad Münstereifel, Krefeld, Kleve-Uedem, Geldern, Schwalm-Nette, Dingden und Ruhrtal.

Der Mitgliederbestand der Landesgruppe lag 1985 bei 2.024 Mitgliedern.

Die Landesgruppenzuchtschau Rheinland wurde jährlich bis im Jahr 2004 organisiert, danach wurden die Landesgruppenzuchtschauen vom PSK eingestellt.


Theo Hunecke, Niederkrüchten, seit 1955 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1994-99

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Theo Hunecke, Niederkrüchten, seit 1955 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1994-99.

Theo Hunecke, Niederkrüchten, seit 1955 Mitglied des PSK, war der 1. Vorsitzende der Landesgruppe von 1994-99. Davor war er schon als 2. Vorsitzender der Landesgruppe aktiv. Er war Gründer (1971) und 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Porz. Theo Hunecke war seit 1962 Zuchtrichter für alle PSK-Rassen und galt als sehr kenntnisreicher Kynologe. Von 1989 bis 1991 war er 1. Vorsitzender des Hauptvorstands des PSK und dann wieder von 1995-99 als  2. Vorsitzender des Hauptvortands aktiv. Im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit im Hauptvorstand des PSK überarbeitete er die Satzung und die Ordnungen des PSK. Walter Schicker, Richterobmann des PSK, schrieb über Theo Hunecke:

„Viele Gespräche und Verhandlungen hast Du im Auftrag und zum Wohle des PSK geführt, tausende von Zeilen in oft unbequemen Angelegenheiten geschrieben und die Interessen und Ziele unseres Klubs vorbehaltlos vertreten, immer mit der klaren Vorstellung von dem, was der PSK leisten soll. Es geht und ging Dir ausschließlich um den Erhalt und die Weiterentwicklung der Qualität unserer Pinscher und Schnauzer. Durch Dein stetes Engagement, Deine fachliche Kompetenz und Deine ausgezeichnete kynologische Erfahrung hast Du Leitlinien im Klub geprägt. Du bist ein Mann zu dem man gehen kann, wenn Hilfe notwendig ist. Wenn Not am Mann war, fand der PSK gerade in kritischen Situationen Deine Unterstützung und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“

Dietmar Freudenberger war der 1.Vorsitzende der Landesgruppe von 1999 bis 2019.

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Dietmar Freudenberger war der 1.Vorsitzende der Landesgruppe von 1999 bis 2019.

Dietmar Freudenberger war der 1.Vorsitzende der Landesgruppe von 1999 bis 2019. Er war Zuchtwart und Vorsitzender der OG Köln und lange Jahre Schriftführer der Landesgruppe Rheinland. 1998 wurde er zum Spezialzuchtrichter des PSK ernannt. Er war im Hundesport (Prüfungsleiter) und im Ausstellungswesen (Schauleiter) aktiv.

Dietmar Freudenberger war von 1999-2000 Beisitzer und von 2000-2006 3.Vorsitzender im PSK-Vorstand. Sein Tätigkeitsbereich war die Öffentlichkeitsarbeit im PSK. Insbesondere die Vereinszeitung PuS wurde von ihm redaktionell bearbeitet. Trotz finanzieller Engpässe im Verein sollte die PuS insgesamt attraktiver und informativer werden. Dietmar Freudenberger war sehr daran interessiert, die PuS auch als Medium zum Diskussions- und Erfahrungsaustausch innerhalb des Vereins zu nutzen. Er richtete dazu die Rubrik „Leserforum“ in der Vereinszeitschrift ein. Gleichzeitig setzte Dietmar Freudenberger Maßnahmen um, um die Kosten der Zeitschrift zu senken und Einnahmen durch Anzeigen zu generieren. Dem Vereinsauftritt im Internet kam immer größere Bedeutung zu.

Die Kommunikation mit und Information für die Vereinsmitglieder ist Dietmar Freudenberger bis heute wichtig. Berühmt in der Landesgruppe Rheinland ist sein Informations-eMail-Verteiler, mit dem er alle Vereinsmitglieder -nicht nur der Landesgruppe- kurzfristig über Entscheidungen und Entwicklungen innerhalb des PSK informiert. Auch in den sozialen Medien diskutiert er bei den Themen, die unsere Hunde betreffen, mit.


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